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Strafrecht : Warnung vor APO-Bank
05.06.2026 10:09 (22 x gelesen)

Ein Prokurist der APO-Bank mißachtet rund ein Jahr lang (!) die Kündigung einer äußerst fragwürden, dort sog. Vermögensverwaltung und "spekuliert" weiterhin mit Kundengeldern. Das erfüllt den Straftatbestand der Untreue.

Der Prokurist kennt die Dame und deren Familie seit Jahrzehnten! Ein eher konservativer Haushalt.

Der Prokurist hatte die betagte und vertrauensvolle Kundin getäuscht: Von den Ersparnissen der längst verwitweten Dame, die - ihm bekannt - nie risikobereit war und allenfalls in eine Rentenversicherung oder festverzinsliche Wertpapiere investierte, wurden zahlreiche Wertpapiere der höchsten Risikoklasse gekauft. Sie war schockiert und zweifelte daran. Sie ging davon aus vertrauen zu können. Nach Konfrontation wurde sie deutlich reduziert. Das Vertrauen bekam Brüche. Die noch verteuensvolle Kundin wollte von einem Irrtum ausgehen.

Sicherlich dürften die besten Betrüger und sonstigen Kriminellen diejenigen sein, von denen man es am wenigsten erwartet.

Es kam noch besser: Es wurden hundertfach sehr fragwürdige Wertpapiere, Fonds gekauft und rasch wieder verkauft, ohne daß man dabei einen Gewinn auch nur erwarten könnte. Solche Wertpapiere, die zugunsten der APO-Bank und wohl auch des Prokuristen zu Provisionen führen. So wurde nicht gelegentlich gehandelt, sondern jeden Monat dutzendfach. Über einen Zeitraum von rund 15 Jahren gibt es am Ende nur Verluste.

Es folgte die Kündigung durch die Kundin. Die Kündigung der "Vermögensverwaltung" wurde aber vollkommen übergangen. Erst rund ein Jahr später wurde festgestellt, daß in veruntreuender Weise weiterhin die rechtswidrigen Transaktionen gleichförmig weitergeführt wurden. Auch hier war Vertauen in die APO-Bank und die Rechtmäßigkeit deren Handelns fehl am Platze.

Lassen Sie Ihre Ersparnisse besser unverzinst liegen, wo sie sind. Insbesondere, wenn Sie darauf angewiesen sind, der Bank und deren Mitarbeitern vertrauen zu können.

Bei dieser hier beschriebenen Kundin, die nun 88 Jahre alt ist, wurde rücksichtslos aufs Spiel gesetzt, daß sie im Alter, wenn der Bedarf an Hilfe bzw. Pflege steigt, diesen Lebensabschnitt deutlich bescheidener gestalten muß. Zum ihrem Glück wurde die Untreue der Bank bzw. des Prokuristen rechtzeitig entdeckt.

Wenn doch, muß man wohl sehr kritisch und auf der Hut sein und mit solchen Erfahrungen muß man natürlich davon ausgehen, von der APO-Bank - gelinde gesagt - übers Ohr gehauen zu werden.


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